Dienstleistungen im Hafen
Der Freihafen Ventspils verfügt über alle Dienstleistungen im Bereich Umschlag von Massengütern, Massen- und Stückgut an den Terminals sowie über einen Schiffsservice. Teilweise werden die Dienstleistungen von der Hafenverwaltung des Freihafens Ventspils zur Verfügung gestellt, aber größtenteils sind dort private Unternehmen im Hafenbereich tätig. Als Tiefwasserhafen an der Ostküste der Ostsee sind wir in der Lage, auch die größten Schiffe aufzunehmen.
Flüssigladung |
Schüttgut |
Stückgut, RoRo, Containerladungen |
| Maximale Tiefe: 17,5 m |
Maximale Tiefe: |
Maximale Tiefe: 14,5 m |
| Maximaler Tiefgang: 15 m |
Maximaler Tiefgang: 15 m |
Maximaler Tiefgang: 14,1 m |
| Maximale Schiffslänge: 275 m |
Maximale Schiffslänge: 240 m |
Maximale Schiffslänge: 240 m |
Unternehmen im Freihafen Ventspils
Jevgēnijs Lapkovskis, Mitglied der Geschäftsleitung der Ventspils Welding Factory Ltd:
– In Ventspils ist es viel einfacher als in Riga - es gibt weniger bürokratische Hindernisse und eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ventspils. Der Faktor, der die Stadt einzigartig macht, ist die Fähigkeit Tourismus und Industrie zu kombinieren. Das Kompetenzzentrum für berufliche Bildung im nördlichen Kurland bietet jungen Menschen Ausbildungsprogramme an, die in direktem Zusammenhang mit den Tätigkeitsfeldern des Unternehmens stehen, z. B. Metallverarbeitung, Elektronik, Maschinenbau und andere.
Māris Daniševskis, Leiter der PtX-Abteilung bei SIA „PurpleGreen Energy C“ berichtet: „Lettland hat aus unserer Sicht ein enormes Potenzial, sich als Exportnation für erneuerbare Energien zu etablieren. Ein besonders effizienter Weg, erneuerbare Energie zu exportieren, ist ihre Umwandlung in molekulare Form, wie etwa E-Methanol oder grünen Ammoniak, und deren Weitertransport über die vorhandene Infrastruktur des Freihafens Ventspils. Wir wissen die bisherige Unterstützung der Verwaltung des Freihafens Ventspils sehr zu schätzen und blicken mit großer Zuversicht auf die weitere Umsetzung des Projekts.“
Uldis Ālītis, Leiter für Projektentwicklung und Innovation bei SIA „PurpleGreen Energy C“, erklärt: „Das Vorhaben stellt ein strategisch wichtiges Projekt dar – nicht nur für Lettland, sondern auch für die gesamte Europäische Union auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2050.
Die geplante Produktionsanlage soll mit einer installierten elektrischen Leistung von 550 Megawatt betrieben werden und jährlich rund 550 000 Tonnen grünen Ammoniak erzeugen. Mit der Umsetzung dieses Projekts würde der landesweite Stromverbrauch um voraussichtlich 65 bis 70 % steigen. Auch die wirtschaftlichen Effekte sind bedeutend: wir rechnen mit rund 66,4 Millionen Euro an jährlichen Steuereinnahmen für den Staatshaushalt.“


